Hervorgehoben

Willkommen auf deinem Weg der Veränderung

Schön, dass du hier bist! Hier kannst du lesen, was dich in diesem Blog erwartet und ob du hier richtig bist.

Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, in eine für sie konstruktive Veränderung zu gehen! Ich habe die Vision, zu coachen und damit Persönlichkeitsentwicklung zu generieren! Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Menschen für die Arbeit mit Glaubenssätzen und Mindset eine Auseinandersetzung mit uns selbst brauchen.

Weil ich als Coach aber nur eine begrenzte physische Reichweite haben kann und nicht jeder für ein 1:1 Coaching die Möglichkeiten hat, soll mein Blog mit der Jahresreihe 2020 ein Tool darstellen, wie du für dich selbst eine Veränderung einleiten kannst!

Du bist hier richtig wenn du

  • den Wunsch hast, dich zu verändern oder zu entwickeln!
  • bald eine Entscheidung treffen musst, dir aber noch unsicher bist!
  • jeden Montag aufwachst und dir der Sinn und die Energie fehlen, aufzustehen
  • in einem Beruf tätig bist und merkst, dass du dich gelähmt fühlst und du gerne wieder FOKUS erlangen möchtest
  • wenn du gerade einfach nur planlos bist und gar nicht weißt, was genau du möchtest

Ich möchte dich dabei unterstützen, wieder diese Energie zu spüren und wieder deine eigene Lösungen zu finden.

Willkommen, auf deinem Weg der Veränderung.

Wenn du zusätzlich zu den Artikel und Beschreibungen der Tools die passenden Arbeitsblätter erhalten möchtest, kannst du dich hier für meinen Newsletter für deine Persönlichkeitsentwicklung anmelden.

!!!NEWS!!!

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Selbstcoaching-Projekt geht in eine neue Richtung.

Aus meiner Themenreihe Kommunikation und Miteinander habe ich eine 5-Tage Challenge entworfen! Darin geht es um achtsame Kommunikation, also Kommunikation, in der Gefühle bewusst wahrgenommen werden und ein individueller Weg gefunden wird, diese situationsadäquat auszusprechen!

Wenn dich das interessiert, melde dich gerne hier an! Los gehts am 29.06.20 mit der ersten Aufgabe und dem ersten Live-Training! Ich freue mich auf dich!

Aktuelles zum Selbstcoaching

An dieser Stelle möchte ich dich informieren, was mein weiterer Plan mit diesem Selbstcoaching-Blog ist.

Ich möchte weiterhin Selbstcoaching-Tools für deine persönliche Weiterentwicklung veröffentlichen. Allerdings wähle ich nun eine andere Form der Veröffentlichung.

Du kannst mich im Form von Live-streaming sehen auf meiner Facebook-Seite. Unter

https://www.facebook.com/YoungProfessionalCoaching/live/ teile ich Tools mit dir und erzähle dir vom Miteinander und Kommunikation aus einer neuen Perspektive. Ich glaube, vor allem ein neuer Blickwinkel und eine erweitere Perspektive auf die Dinge begünstigt Persönlichkeitsentwicklung!

Mehr Content und Tools gibts auch in meinem Newsletter unter dem Link http://young-professional-coaching.de/selbstcoaching-tools/ oder auch in meinem Gratis 5-Tage E-Mail Kurs für Selbstcoaching unter demselben Link.

Du siehst also, dein Prozess des Selbstcoachings kann weitergehen! Ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen, folge mir gerne auf Facebook oder Instagram und mach weiter auf deinem Weg der Veränderung.

Ich wünsche dir viel Wachstum,

deine Carolyn

Change – das Wertequadrat

Die folgende Übung kann dir helfen, in sozialen Konfliktsituationen AKZEPTANZ und VERSTÄNDNIS für dein Gegenüber zu schaffen. Vielleicht befindest du dich gerade in einer Situation, in der du mit deinem Umfeld nicht zurechtkommst. Vielleicht kollidieren deine Vorstellungen mit denen deine Eltern? Bei jedem Besuch kommt es zu dann KONFLIKTEN. Oder du bist in einer Arbeit, in der du mit einem deiner Kolleg*innen nicht klar kommst oder mit deine/m Vorgesetzten, weil eure Vorstellungen von Führung und Leadership, oder Arbeitshaltung unterschiedlich sind? Diese Konflikte können BELASTEN, oftmals alle Parteien. Vielleicht bist du sogar so weit, deine Arbeit zu kündigen, deine Familie zu ignorieren aufgrund dieser Konflikte? Wenn dich Konflikte belasten und du etwas ändern möchtest, dann ist eine methodische Herangehensweise im Coaching mit dem Wertequadrat möglich: Zeichne dir dafür ein Quadrat auf. Im UNTEREN RECHTEN Feld darfst du die Eigenschaft, die störende Vorstellung oder den Wert, den du nicht akzeptieren möchtest und wegen dem du dich mit der anderen Person auch mal STREITEST, aufschreiben. In das UNTERE LINKE Feld schreibst du nun, was deinen Konfliktpartner vielleicht stört an dir und deiner Vorstellung oder Eigenschaft. Nun beginnt die ARBEIT an deinem MINDSET: Was könnte denn der positive Aspekt des Verhaltens sein, das dich stört und belastet? Gibt es irgendeine Situation, in der das Verhalten des anderen GUT ankommen könnte? Das ist oftmals eine ganz andere Situation, in einem anderen Kontext. Diese Überlegung ist nicht einfach, lass dir dafür Zeit. Das Ergebnis kommt nach OBEN RECHTS. Im Gegenzug dafür darfst du die positiven Aspekte deines Verhaltens, das den Konfliktpartner stört, in das OBERE LINKE Feld setzen.

Beispiel

4. Was ist positiv an diesem Verhalten, das meinen Konfliktpartner stört:  
Im Umgang mit Stresssituationen ist eine gewisse Lässigkeit konstruktiv und kann sich als Ruhepol auf andere auswirken.  
3. Was ist positiv an diesem Verhalten, das mich stört: Für strategische Themen braucht es oftmals dieses klares Auftreten gegenüber anderen Abteilungen, welche die  Maßnahmen umsetzen müssen.
2. Was meinen Konfliktpartner stören könnte an mir: Zu viel Lässigkeit kann heißen, zu wenig Respekt gegenüber einer Führungskraft oder fehlende Ernsthaftigkeit 1. Was mich an meinem Konfliktpartner stört:
Autoritäres Führungsverständnis, oftmals keine Augenhöhe
Wertequadrat mit fiktivem Beispiel

Wie geht es dir damit? Wie schwer fällt dir das an dem OBEREN RECHTEN ECK?

Was kannst du für dich rausziehen? Fühlst du durch diesen neuen Blickwinkel aus mehreren Dimensionen mehr Verständnis? Wie würdest du in die nächste Konfliktsituation gehen? Schreib mir gerne in die Kommentare!

Carolyn

Young Professional Coaching

Die inneren Anteile

Bereits bei der Arbeit mit deinem inneren Team habe ich angemerkt, dass jedes Mitglied seine DASEINSBERECHTIGUNG hat. Wenn uns die einzelnen Positionen unserer Mitglieder STRESSEN, dann hilft es oftmals, NICHT gegen die Anteile anzukämpfen, sondern sie aussprechen zu lassen. Ich finde es wichtig, einzelne Persönlichkeitsanteile zu akzeptieren und wertzuschätzen: Was mir heute wichtig ist, ist dir aufzuzeigen, dass auch Anteile oder Verhaltensweisen an dir immer SINNHAFT und GUT sind. Vielleicht stört dich manchmal etwas an dir? Vielleicht bist du in manchen Situationen auch eher emotional, als sachlich? Stell dir vor, welche inneren Anteile du in dir trägst. Denk dabei an dein inneres Team und die einzelnen Mitglieder. Denk dabei an die unterschiedlichen Rollen, die du in deinem Leben einnimmst. Sicher bist du nicht immer mit dem Anteil „Emotionalität“ präsent, es gibt noch viel mehr! Deine vielen Anteile sind in unterschiedlichen Kontexten präsent.

Beispiel

– die Emotionale

– die Temperamentvolle

– die Fürsorgliche

– die Wütende

– Die Gerechtigkeitskämpferin

– die Professionelle Pädagogin etc

 usw usw

Die Arbeit mit dem inneren Team ist eine klassische Methode, die im Rahmen eines professionellen Coachings genutzt werden kann. Das Schöne an dieser Methode ist, dass sie sich über mehrere Sitzungen erstrecken kann. Im Rahmen eines Coachings kann so beliebig „tief“ eingetaucht werden in das innere Team und deren Stimmen. Die Darstellung erfolgt zum Beispiel so: (Hier aus einer Publikation zur Teilearbeit mit jugendlichen Straftätern von Evelyn Barth 2010)

Du kannst dir dabei vorstellen, dass du je nach Kontext unterschiedliche Verteilungen deiner Anteile hast. Manche sind im Kellerabteil, manche auf der Treppe oder am Kellereingang. Stell dir zwei Situationen vor, arbeite vielleicht mit dieser Körperdarstellung und beachte dabei, wie die Anteile sich verteilen und wie sie wirken. Such dir zwei Situationen aus und stell Sie dir als Überschrift vor. Unter die Überschrift malst du diesen Körper mit Untergeschoss und Obergeschoss und einer Tür und vielleicht eine Treppe dazwischen. Verteile deine Anteile, so wie es dir richtig erscheint.

Beispiel:

Überschrift 1: Wenn ich mit meiner Vorgesetzten spreche.

Überschrift 2: Wenn ich mit Mitstudent*innen eine Lerngruppe mache.

Zu dieser Darstellung ist es eventuell schwer, einen guten Zugang zu finden. Das alleinige Durchführen der Übung finde ich persönlich schwer: du kannst es aber als Anregung sehen und für dich mitnehmen. Vielleicht kannst du dieses Bild nutzen in manchen Situationen, um in dich zu reinzuspüren, welche Anteile gerade präsent sind.

In einem Coachingprozess kann die Arbeit mit den inneren Anteilen immer wieder genutzt werden: ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Aspekte durch diese Darstellung zu Vorschein kommen!

Wie erging es dir mit dieser Übung? Schreib mir gerne in die Kommentare!

Wenn dich Methoden zum Selbstcoaching interessieren, dann kannst du dich gerne für meinen gratis 5-Tage E-Mail Kurs anmelden. Ich freue mich auf dich,

Carolyn

Young Professional Coaching

Vom Kontext

Eine sehr schöne Sichtweise für alle Verhaltensweisen bietet der systemische Ansatz. In diesem Ansatz ist jedes Verhalten SINNHAFT. Manche Verhaltensweisen passen nicht in den jeweiligen KONTEXT. Bei dieser Art von Mismatch nehmen wir das Verhalten dann als problematisch wahr. Das Verhalten kann aber in einem anderen Kontext SINNHAFT und GUT und RICHTIG sein!


Beispiel: Du bist in einem Team und hast eine Kollegin/Kollege, der in Diskussionen emotional und vehement auftritt. Teamsitzungen und Diskussionen sind damit für alle Beteiligten sehr schwierig, weil die Sachebene sehr schnell verlassen wird und stattdessen die Emotionsebene betroffen ist.
Wir haben hier ein Verhalten (zum Beispiel Gestik, Mimik, Sprache der Kollegin/des Kollegen) die wohl nicht in den Kontext „Teamdiskussion“ zu passen scheint, denn DU und vielleicht auch andere nehmen das Verhalten als problematisch oder gar störend wahr. Was aber stört ist vielmehr die Kombination beider Faktoren, oder nicht?
Alle Verhaltensweisen sind erstmal SINNHAFT. Für manche extremen Verhaltensweisen ist die Suche nach dem Kontext, in dem dieses Verhalten SINNHAFT erscheint, zugegebenermaßen schwierig – aber nicht unmöglich!
Diese Sichtweise kann dir helfen, wenn du andere Personen bewertest und dich deren Verhalten stört.
Aber das gleiche Prinzip gilt für dich: manchmal stören wir uns an Persönlichkeitsanteilen oder Eigenschaften oder Verhalten von uns!
Ursächlich dafür ist allerdings diese sogenannte Mismatch-Situation, in welcher Verhalten und KONTEXT nicht zusammenpassen.


Als Grundschema kannst du dir das so vorstellen:
Verhalten + Kontext = Mismatch und damit Wahrnehmung als „Problem“ (Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)


Selbstkritiker verurteilen hier ein eigenes Verhalten, manchmal verurteilen wir andere Leute und deren Verhalten. Letztendlich stören wir uns aber an der Mismatch-Situation.
Vielleicht hast du durch die Analysephase und die Tools der vorigen Beiträge ein paar Themenbereiche einkreisen können, an denen du arbeiten möchtest.
Vielleicht ist dir aufgefallen, dass du manche Attribute oder Eigenschaften gerne VERÄNDERN oder weiterentwickeln wollen würdest. Ein Grund kann zum Beispiel sein, dass dir diese Eigenschaft manchmal im Weg steht und dich hindert.
Wenn dir eine Eigenschaft einfällt, die dir noch nicht an dir gefällt, lade ich dich ein, folgende Übung durchzuführen.
Nenn deine Eigenschaft oder dein Verhalten und in welchem Kontext du Reibungen oder Schwierigkeiten spürst und WIE du diese erkennst als Schwierigkeiten. Setz dafür deine Ergebnisse in die Gleichung ein:

Verhalten + Kontext = Mismatch
Beispiel:
Ich bin manchmal dominant und herrisch mit meinem Partner/in. Das führt zu Konflikten.
Verhalten= dominant, herrisch
Kontext: in der Paarbeziehung (vor allem beim Thema xyz)
Mismatch: Mein Partner fühlt sich beim dem Thema xyz unterdrückt, wir streiten

In einem nächsten Schritt änderst du die Variablen der Gleichung. Geh dafür auf die Suche nach einem anderen KONTEXT.
In welchem Kontext wirkt dein Verhalten ANDERS?
Ändere wie eine Mathematikaufgabe den Kontext, bis du ein Ergebnis hast, dann passt und du nicht mehr in einer MISMATCH-Situation bist. Die Variable: Verhalten muss aber in der Gleichung bestehen bleiben.
Schreib mir gerne in die Kommentare, wie es dir bei der Kontext-Suche ging! Wenn dir die Suche zu schwerfällt, dann ist das okay: in der nächsten Woche gebe ich dir eine erneute Übung dazu!

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Carolyn

Young Professional Coaching

Von Gefühlen und Bewertungen

Aufbauend auf dem Thema Achtsamkeit geht es in dem sogenannten ABC- Modell um Gefühle. Es ist wichtig, dass du dich mit Achtsamkeit schon einmal auseinandergesetzt hast und vielleicht sogar schon ein paar eine Achtsamkeitsübung durchgeführt hast.
Achtsamkeit hilft dir dabei, deine Gedanken bewusster wahrzunehmen. Denn deine Gedanken sind eng verknüpft mit deinen Gefühlen.
Um in schwierigen Situationen achtsam mit deinen Gefühlen umzugehen, kannst du am Beispiel einer schwierigen Situation eine Selbstanalyse deiner Emotionen durchführen. Damit kannst du gewisse Teufelskreisläufe durchbrechen. Vielleicht siehst du dich manchmal in einer Opfer-Rolle? Dass du dich oft so fühlst, kann eine Konsequenz aus deinen bisherigen Lebenserfahrungen sein.

Die folgende Form der Selbstanalyse kann dir aufzeigen, wie du deine angelernten Mechanismen, zum Beispiel das Fallen in die Opfer-Rolle nach und nach verändern kannst.
Beispiel eines möglichen Teufelskreises:
Auslöser: deine Freund/in sagt ein Treffen kurzfristig ab. Du hattest dich auf das Treffen sehr gefreut
Konsequenz: Du bist gekränkt und wirst den ganzen Abend traurig sein. Du willst die Freundin einige Zeit lang nicht mehr anrufen.
Du siehst hier, dass der Auslöser direkt zur Konsequenz führen kann. Es ist für dich quasi ein logisches Resultat, gekränkt zu sein und vielleicht den ersteinmal Kontakt zu vermeiden. Vielleicht gibst du der Freundin nun auch die Verantwortung dafür, dass es dir schlecht geht – denn sie hat dir ja abgesagt!
Ich möchte dir aufzeigen, dass unsere Gefühlswelt anders abläuft. Tatsächlich gibt es eine Zwischenstufe zwischen Auslöser und Konsequenz. Diese Zwischenstufe läuft aber unbewusst und sehr schnell ab, so dass wir sie nicht immer wahrnehmen können.
Das Schema sieht dann so aus:


Auslöser ->Bewertung->Konsequenz


In diese Bewertung fließt alles, was wir in die Situation A reininterpretieren, unsere Vorerfahrungen etc.
Beispiel für eine Bewertung des Auslösers: Ich bin ihr/ihm also nicht wichtig. Enttäuschung, Wut.


Du hast die Möglichkeit, auf deine Gedanken und Gefühle Einfluss zu nehmen. Die Drehschraube ist die Bewertung dieser Situation!

Du kannst eine vergangene Situation, in der du ein bestimmtes Gefühl hattest, mit folgenden Fragen analysieren:

Ausgangssituation: Was geschieht zu dem Zeitpunkt, als ich diese Gedanken oder dieses Gefühl habe. Was könnte hier jeder ohne Vorwissen wahrnehmen und beschreiben?
Bewertungssystem:

  1. Meine persönliche Sichtweise von der Ausgangssituation: Was sehe ich mit meinem persönlichen Normen und Werten (siehe die Übung in der Analyse-Phase) in dieser Situation?
  2. Schlussfolgerungen und vermutete Konsequenzen:Wie interpretiere ich das? Welche Schlussfolgerungen ziehe aus meiner Sichtweise auf A? Welche Konsequenzen vermute ich?
  3. Bewertung: Wie bewerte ich das? Wie finde ich das?

Konsequenz
1. Gefühlskonsequenz: Welches Gefühl habe ich aufgrund meiner Bewertung? Was fühle ich körperlich?
2. Verhaltenskonsequenz: Was genau tue ich? Wie verhalte ich mich daraufhin?

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, dann hat der Begründer dieser Methode sogar ein Selbsthilfebuch zum Umgang mit Emotionen geschrieben: Im Gefühlsdschungel: Emotionale Krisen verstehen und bewältigen von H. Stavemann-

Ich möchte dir mit diesem Modell aufzeigen, dass es Drehschrauben gibt. Ein erster Schritt, diese Schraube zu betätigen, ist das Bewusstsein, dass es sie überhaupt gibt. Das (automatisierte) Nutzen dieser Schraube ist jedoch ein längerer Prozess. Ein Grund mehr, bald anzufangen, oder nicht?

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Carolyn

Young Professional Coaching

Achtsamkeit

Ein sehr wichtiger Baustein und eine Schlüsselrolle für persönliche Weiterentwicklung stellt „Achtsamkeit“ dar. Achtsamkeit fördert das Verständnis für die eigenen inneren Prozesse, sowie für den Zusammenhang von Gedanken und Gefühlen. Gleichzeitig ist Achtsamkeit vor allem im Coaching bedeutsam, wenn es darum geht, „in sich reinzuspüren“ und dabei diese Gedanken und Gefühle zu identifizieren. Achtsamkeit ist also WICHTIG für Persönlichkeitsentwicklung und Wachstum. Ich habe dir hier eine kleine Geschichte dazu aufgenommen.
Achtsamkeit bedeutet, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und dem Moment volle Aufmerksamkeit zu schenken. Einen schönen Artikel und ein Video habe ich hier gefunden:

Vielleicht kennst du Momente oder Zeiten, in denen deine Gedanken wie Fliegen in einem Glas hin- und herfliegen. In diesen Zeiten verlieren wir oftmals den Kontakt zu uns selbst und verlieren uns in unseren Gedanken. Achtsamkeit kann dich wieder mit dir selbst verknüpfen.
Beim Thema Achtsamkeit gilt auch: die Dinge, die Aufmerksamkeit erhalten, wachsen. Das gilt sowohl für negative, als auch für positive Dinge. Konzentrier dich einmal auf eine Sinneswahrnehmung, wie der Wind in deinem Gesicht, dann erhöht sich die Intensität des Gefühls. Konzentrier dich auf schmerzhafte Gefühle, Erinnerungen oder innere Bilder, dann steigert sich dein Empfinden.
In manchen angeleiteten Meditationen geht es darum, Gedanken und Gefühle zu akzeptieren, nicht zu bewerten und schlussendlich vorbeiziehen zu lassen wie Wolken. Dies finde ich ein sehr schönes Bild.
Was Achtsamkeit schwierig macht, ist der Fokus auf die Gegenwart, anstelle von Fokus auf die Vergangenheit und Zukunft. Wir Menschen haben aufgrund unserer Erfahrungen gelernt und sind eben nicht im Moment, sondern sind teilweise in der Vergangenheit – mit Schmerz und Gram – oder in der Zukunft mit Zweifel und Sorge.
Auch unser Verhalten basiert auf diesem Schmerz, oder dieser Sorge. Deshalb ist Achtsamkeit für mich ein wichtiges Thema. Denn ein achtsamer Blick auf dich selbst wird dir eine neue Perspektive eröffnen für dein Verhalten.

Lass diesen Impuls auf dich wirken bis nächste Woche. Wenn du magst, kannst du hier eine Achtsamkeitsübung (3 Minuten) ausprobieren.

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Carolyn

Young Professional Coaching

Change: dein inneres Team – die Entscheidung

Du hast nun, wie in einer Teamsitzung eine Ansammlung unterschiedlicher Haltungen. Es gibt ähnliche Sichtweisen, es gibt widersprüchliche Sichtweisen und Positionen. Manchmal gibt es keine Einigung innerhalb eines Teams. In diesem Fall ist es leider so: die einzelnen Positionen kommen nicht zum Konsens, eine Entscheidung ist dennoch wichtig. In der Teamsitzung kommt nun der/die Chefin zu Wort. Der Chef ist gefordert, eine Entscheidung zu treffen. Dies macht er oder sie nur, wenn wirklich keine Einigung zustande kommt! Lass den Chef nun entscheiden, in dem er all die Aussagen und Positionen noch einmal überblickt. Lass dir Zeit dafür, aber hör auch auf dein Bauchgefühl: wie in einer Chefposition hast du alle Positionen angehört und wirst Verantwortung übernehmen, eine passende Entscheidung zu treffen! Welche Entscheidung wurde getroffen? Was bedeutet diese Entscheidung für manche Teammitglieder?  Ich bin sehr gespannt, wie es dir mit dieser Übung alleine ging: konntest du alle Anteile erspüren und sprechen lassen? Wie geht es dir, mit der Entscheidung des Vorgesetzten? Schreib mir gerne in die Kommentare!

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Carolyn

Young Professional Coaching

Change – dein inneres Team

Wenn du alle Übungen und Anregungen genutzt hast, dann ist an diesem Punkt deine eigene Standortbestimmung abgeschlossen. Du konntest über Reflexion und eigene Auseinandersetzung deine Werte identifizieren und benennen, du konntest mit dem Lebensrückblick aus dem Jahreschart erkennen, welche wichtige Entscheidungen du bereits in deinem Leben getroffen hast und wie diese sich auf deine Befindlichkeit ausgewirkt haben. Wenn du selbst gerade an einem Punkt bist, an dem du eine ENTSCHEIDUNG treffen musst, dann ist die folgende Methode eine gute Gelegenheit für dich. Mit der Reflexion deiner inneren Teammitglieder kannst du deine widersprüchlichen Kräfte, die in dir wirken, aufs Papier bringen. Diese Methode ist dann gut, wenn du eine gewisse innere Zerrissenheit und Ambivalenz fühlst. Dazu muss ich dir sagen, dass jeder von uns über ein inneres Team verfügt. Wie in einem Team in der Arbeitswelt gibt es in diesem Team unterschiedliche Rollen, unterschiedliche Charaktere und vielleicht auch unterschiedliche Hierarchien und Rangordnungen. Wir haben verschiedene Anteile in uns, die unterschiedlich präsent sind und situationsabhängig in Erscheinung treten. Manche sind laut, manche sind leise. Mögliche Anteile und mögliche Namen können sein

  • Der/die Besserwisser*in
  • Der/die Nörgler*in
  • Der/die Perfektionist*in
  • Der/die Kreative
  • Der/die Kritische
  • Der/die Innovative
  • Der/die Veränderungsscheue

Sicherlich kennst du die Situation, dass bei bestimmten Entscheidungen unterschiedliche Anteile in dir wirken: überlegst du dir zum Beispiel deine Arbeit zu kündigen, dann wirst du einen unsicheren Anteil spüren, der auf die sichere Arbeitsstelle beharrt. Vieleicht hast du aber auch einen Anteil in dir, der bereit ist, mutig zu sein und Risiken einzugehen! Unsere Anteile nehmen oft unterschiedliche Positionen ein. Daraus entsteht Ambivalenz und daraus entsteht vielleicht Unzufriedenheit. Ein Schritt in Richtung Klarheit bietet folgende Übung: Stell dir vor, du würdest eine Teamsitzung mit all deinen Teammitgliedern einberufen. Überleg dir, wie dein inneres Team aussieht und welche Namen du vergibst. Dann stell dir vor, du versammelst alle Mitglieder an einem Tisch. Mach dir bei dieser Übung Notizen. Die Teamsitzung, die abgehalten wird, hat die Fragestellung, die dich gerade bewegt.

Beispiel:

Soll ich bei einer Frist von drei Monaten JETZT kündigen, auch wenn ich noch keine neue Arbeitsstelle habe?

Und wie in einer regulären Teamsitzung erfolgt nun ein Austausch der Beteiligten und jeder der Teilnehmenden kann den jeweiligen Standpunkt verdeutlichen.

Stell dir nun, und schreib vielleicht auch mit, was jeder einzelne Anteil zu der Fragestellung zu sagen hätte. Wie in einer Teamsitzung, darf jeder etwas sagen und wie es in Teamsitzungen sein sollte, darf jeder AUSSPRECHEN. Das ist meiner Meinung nach das Schöne an dieser Methode! Im Alltag verbieten wir uns oftmals die anderen Anteile oder bringen sie gezielt zum Schweigen. Bei schwierigen Entscheidungen fühlst du dann die Kämpfe, weil ein Anteil vielleicht UNBEDINGT etwas zu sagen hat, aber von einem anderen Anteil ÜBERTÖNT wird.  Alle Anteile in uns sind wertvoll und haben eine DASEINSBERECHTIGUNG. In meinen Coaching- und Beratungssitzungen habe ich oftmals erlebt, wie GUT es tun kann, einzelne Anteile zum Reden zu bringen. Stell dir vor, welche Energie hinter einem Anteil steht, der NIE angehört wird und NIE laut sprechen darf? All diese Energie darfst du in dieser Übung freisetzen! Achte bei dieser Übung darauf, dass die Energie des Anteils auf deinem Blatt Papier bleibt. Das gelingt dir am Besten, wenn du die Aussage deines Anteiles in der Teamsitzung in einem kurzen, klaren Satz aufschreibst. Du darfst dabei mit der Schriftgröße spielen, wie in einer Teamsitzung hat ein Mitglied zwar eine Position, kann sie aber nur schwach vertreten. Du kannst dafür für jedes Teammitglied ein einzelnes Blatt verwenden. Versetz dich dabei kurz in den Anteil, der gerade in deiner Teamsitzung zu Wort kommt. Was hat dieser Anteil zu sagen? Welche Haltung hat er zu dem Thema der Teamsitzung: Soll ich kündigen oder nicht? Die Haltung darf emotional sein, die Aussage, die du aufschreibst sollte eine Umschreibung sein. Lass so jeden deiner Teammitglieder zu Wort kommen, leg dafür die Zettel oder Karten mit den jeweiligen Positionen gut sichtbar vor dir aus.  Du hast nun, wie in einer Teamsitzung eine Ansammlung unterschiedlicher Haltungen. Es gibt ähnliche Sichtweisen, es gibt widersprüchliche Sichtweisen und Positionen. Lass die Sammlung der Themen nun erst einmal auf dich wirken, in zwei Tagen folgt der 2. Teil dieser Methode. In diesem Teil wird es um die finale Entscheidung gehen.

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Carolyn

Young Professional Coaching

Analyse – dein Lebens-Chart

Eine Möglichkeit der Darstellung wichtiger Entscheidungen in deinem Leben bietet das sogenannte Lebens-Chart. Du kannst meine Darstellung in Form eines Arbeitsblattes unten als Bild eingefügt sehen. Du kannst dir auch selbst einen Zeitstrahl vorzeichnen, auf dem die X-Achse die Zeit darstellt und die Y-Achse deine Befindlichkeit. Anstelle dieses Beitrags kannst du dir auch einfach mein Erklär-Video anschauen. Die grafische Darstellung deines Lebens-Charts oder deiner Lebenslinie kann dich dabei unterstützen, deine wichtigen Meilensteine und Lebensereignisse anzuerkennen, wertzuschätzen und als Teil eines „großen Ganzen“ zu sehen. Eventuell kannst du auch Positives aus kritischen Lebensereignissen sichtbar machen!
Markiere auf der x-Achse wichtige Lebensphasen: zum Beispiel dein Schulabschluss, der Beginn deiner Ausbildung oder deines Studiums, Umzüge etc.
Auf der Y-Achse kannst du dein Empfinden rund um deine Lebensphasen darstellen. Je höher die Kurve, desto besser ging es dir.

Erinnere dich an die Entscheidungen, die du getroffen hast: deine Umzüge? Deine Ausbildung? Deine Berufswahl? Wie ging es dir mit diesen Entscheidungen? Wie ging es dir NACH deinen Entscheidungen? Hast du dich besser oder schlechter gefühlt nach deinen Entscheidungen?
Erkennst du ein Schema? Warst du vielleicht bei anderen Entscheidungen auch kritisch oder ängstlich? Wie ging es dir NACH deinen Entscheidungen? Vielleicht siehst du ein Schema, aber fühlst du noch gehemmt und kannst nicht wirklich ein Learning daraus ziehen? Diese Übung profitiert vor allem von Austausch und Anregung zur Reflexion und Perspektiverweiterung!
Schreib mir gerne in die Kommentare, wie es dir ging!

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Carolyn

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